Frühjahrscheck für den Camper

Die ersten Sonnenstrahlen und warmen Tage lassen Gedanken an die künftige Campingsaison aufkommen. Doch bevor Sie mit Ihrem Wohnmobil die erste Ausfahrt starten, sollten Sie einen umfassenden Frühjahrs-Check vornehmen. Dazu gehört nicht nur eine umfassende Reinigung mit Bürste, Schwamm oder Dampfstrahler, sondern auch eine entsprechende Pflege der Reifen, eine Überprüfung des Motors und der versorgenden Leitungen.

Nach der gründlichen Reinigung, die nicht nur außen erfolgen sollte, tut eine Politur der Fahrzeugoberfläche gut. Zusätzlich verhindert eine Fettschicht auf allen Dichtungen rund um Türen und Fenster, dass der Gummi porös wird oder Risse bekommt. Ein heikles Thema beim Frühjahrs-Chek sind die Reifen, da meist das Wohnmobil ja lange Zeit am gleichen Platz steht. Deshalb sollten Sie die Pneus nicht nur auf die Profiltiefe, die gesetzlich mindestens 1,6 Millimeter betragen sollte, überprüfen, sondern auch auf Risse. Grundsätzlich steht nach sechs Jahren ein Austausch an, da in diesem Zeitraum der Gummi komplett aushärtet und damit Elastizität und Haftung verliert. Sie finden Angaben zum Reifenalter über die DOT-Nummer, die auf der Flanke des Reifens aufgedruckt ist.

Beim Motorcheck sollten Sie die Stände von Motoröl, Kühl- und Bremsflüssigkeit überprüfen. Beim Motoröl gilt, dass Sie es spätestens nach zwei Jahren austauschen sollten, unabhängig davon wie weit Sie gefahren sind. Die Bremsflüssigkeit muss nach sechs Jahren gewechselt werden. Auch der Rest der Bremsanlage muss genau in Augenschein genommen werden, achten Sie dabei auf abgefahrene Beläge und starken Rost oder tiefe Rillen in den Bremsscheiben. Weitere Punkte auf Ihrer Checkliste sollten die Wasserleitungen und der Gasanschluss sein. Am besten spülen Sie die Wasseranlage gründlich durch und füllen sie anschließend wieder auf. Reinigen Sie alles mit einem starken Mittel, das nicht nur den unguten Geruch beseitigt, sondern auch desinfiziert. Damit die Gasflasche funktionstauglich wird, sollten Sie sie anschließen und dabei alle Anschlüsse auf ihre Dichtheit und feste Verschraubbarkeit überprüfen.

Das könnte dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*